„Über „ mich,

Bild aus Fotobibliothek Pexel Julia““Ich möchte Mut machen mit meinen Erfahrungen als Ärztin und als auch betroffene Patientin:

Ein  Leben mit einer chronischen Erkrankung und Behinderung kann viel Freude machen und Erfüllung bringen.

Ich möchte mit Ihnen in Kontakt kommen und meine Erfahrungen mit Ihnen austauschen, die ich im , die ich im täglichen Leben mache. Wir brauchen wir den Kontakt zu unseren Mitmenschen und ihre Hilfe, damit wir Lebensfreude entwickeln können. Ganz wichtig sind gemeinsame Aktionen, mit denen wir etwas bewirken können. Mir persönlich hat ein Achtsamkeitstraining sehr geholfen, das Entwickeln von Selbstmitgefühl, eine Psychotherapie, mit dem Aufarbeiten einer posttraumatischen Belastungsstörung, die Arbeit mit meinem verletzten Inneren Kind. Ich habe jetzt verstanden, warum viele Mitglieder meiner Familie und ich sich ungewöhnlich unkonzentriert , manche hyperaktiv und zum Teil provozierend verhalten haben , wir leiden fast alle an einem Hyperaktivitäts /Auf merksamkeitsdefizitsyndrom.Mit dem Wissen hätte ich mich früher anders verhalten können, doch heute kann ich mich anders verhalten, Wenn plötzlich Symptome einer vielleicht chronisch werdenden Erkrankung auftreten, brauchen wir Klarheit  über die Art und Ursache unserer Erkrankung(Diagnose, Prognose).

Ich möchte Ihnen die Angst nehmen, behindert zu werden oder zu bleiben.Mit einer frühzeitigen Behandlung kann der Verlauf einer MS(Multiplen Sklerose und einer RA (Rheumatoide Arthrtis) sehr gut positiv beeinflusst werden.Bei der MS hängt der Ausgang ( die Prognose) von der Verlaufsform ab, deshalb müssen wir sie kennen.

 Ich selber hatte vierzig Jahre lang unerträgliche Kopfschmerzen mit starker Übelkeit und ein schweres Krankheitsgefühl. Ich war verzweifelt und mochte so nicht weiter leben. Medikamente halfen nur wenig.Es gab damals noch keinen Facharzt für Rbeumaotologie, keine Spezialambulanzen , und ich verlor die Hoffnung, dass mir jemand helfen könnte.

Mit einer wirksamen Therapie gegen die unerträglichen Kopfschmerzen (Kortison, Immunsuppressiva ) geht es mir seelisch deutlich besser , obwohl ich heute auf meinen Rollstuhl angewiesen bin.

Auch Sie braucben einen Facharzt, der sich mit Ihrer Erkrankung auskennt, am ehesten ehesten einen Neurologen, Rheumatologen, oder eine Spezialambulanz( bei der Diagnose sehr seltener Erkrankungen.)

Vielleicht ist es eine Multple Sklerose,  (die Erkrankung Bei der MS (Multiple Sklerose)Es ist wichtig, die Verlaufsform zu kennen., weil der Ausgang der Erkrankung sehr unterschiedlich ist  .bei einem schubweisen Verlauf (rezidivierend remittierender Verlauf):In den ersten 5 bis  10 Jahren werden nur 10 Prozent der Patienten schwerbehindert,im weiteren Verlauf 30 Prozent bei dem primär  progredienten Verlauf, oft geht die rezidivierend remiitierende Form nach 10 bis 15 Jahren in eine sekundär fortschreitende Form über.

Mein Name ist Annelie, ich bin 75 Jahre alt und seit 2014 bin ich auf meinen Rollstuhl angewiesen . Ich bin Ärztin geworden, weil  meine Patienten bessere Erfahrunvgen machen sollten mit meiner Behandlung

Ich empfinde heute mehr Lebensfreude, obwohl ich jetzt auf meinen Rollstuhl angewiesen und in allen Bereichen sehr behindert bin.

Ich habe meine problematische Kindheit aufgearbeitet und lerne, meine Grenzen besser zu akzeptieren, Hilfe anzunehmen und achtsamer mit mir umzugehen. Deshalb kann ich das tun, was ich noch tun kann und auch tun möchte (Kontakt mit Ihnen aufnehmen über diesen Blog, schreiben, kommununizieren mit Menschen, die mir lieb  geworden sind.

Ich helfe Ihnen in diesem Blog , die für Sie wichtigen Informationen über Ihre Erkrankung zu finden.

Mit der richtigen Diagnose und möglichst frühzeitigen Therapie können Sie in derRegel den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen, und als mündiger Patient Verantwortung für Ihre Erkrankung übernehmen.

Es gibt unterschiedliche Verlaufsformen von chronischen Erkrankungen, die zum Teil sehr gut auf die Behandlung ansprechen.

Ich möchte, dass wir uns begegnen in diesem Blog, wenn Sie ähnliche Erfahrungen wie ich machen, dann fühlen wir uns nicht so allein mit den begleitenden Gefühlen ( z. B.Ärger, Scham, Freude) und mit unseren Erfahrungen.

Eigene praktische Tätigkeit.

Ich habe zehn Jahre lang in meiner rheumatologischen Praxis in Köln Patienten betreut mit zum Teil sehr  schweren Verlaufsformen der Rheumatoiden Arthritis, (RA) Kollagenosen, Vaskulitiden und Ankylosierender Spondylitis. Ich habe drei Jahre lang in der Rheumaklinik in Aachen Patienten ambulant untersucht und stationär betreut als stationäre Heilbehandlung (Kur). Es kamen  auch viele Patienten zur Anschlussheilbehandlungen nach totalendoprothetischem Ersatz der Hüft und Kniegelenke und nach Bandscheibenoperationen. Ich habe mehrfach  die Diagnose MS (Multiple Sklerose ) gestellt bei neu untersuchten Patienten. Ich habe zwanzig Jahre  lang  Patienten  mit  internistischen und neurologischen Erkrankungen und mit einem Fibromyalgiesyndrom behandelt.

Ich konnte in vielen Fällen doch noch  eine Diagnose stellen, auch nachdem die Patienten schon vergebens  in Universitätskoliniken untersucht worden waren (zum Beispiel familiäres Mittelmeerfieber).Ich habe sehr viele  Gutachten angefertigt für das Versorgungsamt und für die Rentenversicherung.ich habe  Patientenschulungen durchgeführt

Sie werden hier  eine kurze Beschreibung der rheumatologischen Krankheitsbilder finden,

und von der MS (Multiplen Sklerose )

und einem akuten Querschnittsyndrom

Viele Menschen glauben,  dass die RA oder die MS immer zu Behinderungen führen werden oder müssen? Bei der RA (Rheumatoiden Arthritis ) kann man  die Erkrankung in vielen Fällen durch eine frühzeitige Basistherapie zum Stillstand bringen,Bei der MS (Multiple Sklerose (MS) kommt es in den ersten fünf Jahren nur in 10 Prozent zu einer Schwerbehinderung, nach mehr als 10 bis 15 Jahren sind 30 Prozent  der Patienten schwerbehindert. Es hängt von der Verlaufsform ab, bei der primär progredienten Form  der MS kommt es allmählich zu einer bleibenden Behinderung, bei der rerzidivierend remittierenden Form kann es zwsichen den Schüben zu einer vollständigen Rückbildung aller Symptome führen.und über das Querschnittsyndrom:  die Lebenserwartung ist nicht  eingeschränkt, wenn der Querschnitt ab  der unteren Wirbelsäulle besteht und , wenn nur die Beine gelähmt sind. Die Patienten können oft noch ihren Beruf weiter ausüben..
In meinem Block schreibe ich über meine täglichen Erfahrungen, die ich mit Ihnen austauschen möchte. Ich wünsche mir, dass ich Ihnen begegne, wenn ich meine Beobachtungen, Erfahrungen und Empfindungen beschreibe.Ich ich  freue mich, wenn Sie mir auch Ihre Erfahrungen mitteilen, und Sie können Fragen an mich stellen. Ich kenne sehr viele niedergelassene Internisten und Rheumatologen und Chefärzte, deshalb kann ich vermitteln, wenn Sie Z. B. eine Spezialambulanz benötigen.

Meine E-Mail-Adresse lautet: anneliegenth@gmail.com

Annelie Genth, Zweiweiherweg 8

52076 Aachen, Tel. 024163825

Meine Geschichte

Mein Name ist Annelie, ich bin 74 Jahre alt. Ich lebe mit meinem Ehemann, Ekkehard und unserem Bordercollie Max in unserem schönen Haus in Aachen in einer ausgesprochen schönen Umgebung und mit sehr netten Nachbarn. Weil mein Mann mich zu Hause liebevoll versorgt, kann ich das tun, was ich trotz allem noch tun kann, und was ich auch tun möchte.Das ist immer noch sehr viel, obwohl die körperlichen Kräfte sehr gering sind, und ich mit meinen Händen nicht mehr viel tun kann  und nicht mehr laufen kann,

Problematische Kindheit

Beide Eltern waren psychisch krank und sehr mit sich selber beschäftigt. Es gab für mich Situationen, die sehr traumatisierend waren.

„Kopf hoch, du schaffst das doch!„

Ich hatte das Gefühl, meine Eltern meinten es nicht gut mit mir. Deshalb habe ich beschlossen, ich würde immer dafür kämpfen, das von mir gefasste Ziel doch zu erreichen. Ich bin bis heute eine Kämpferin seit meinem vierten Lebnesjahr- Ein Beispiel: meine Eltern gingen an der Ostsee schwimmen und ließen mich vorne am Wasser warten.Ich war vier Jahre alt- Ich bin immer hinterher gepaddelt wie ein kleiner Hund und habe damit die erste Sandbank erreicht. Ich habe dann mit fünf Jahren schwimmen gelernt.

Aber ich muss meine Grenzen heute akzeptieren, achtsamer mit mir umgehen , und nicht mehr jedes Mal versuchen, mein Ziel doch noch zu erreichen. Es fällt mir schwer, meine Grenzen zu akzeptieren. Aber es kann einen Schub auslösen, wenn ich nicht gut genug auf mich achte.

Beginn der Erkrankung: mit vierzehn Jahren

Es traten ganz plötzlich Symptome auf: unerträgliche Kopfschmerzen, mit Übelkeit, migräneartig) Ödeme (Wassereinlagerungen) am ganzen Körper und ein starkes Krankheitsgefühl. Der Blutdruck war immens hoch, zeitweise traten flüchtige Lähmungen der Beine auf. Ich wurde nicht ernst genommen, sondern die Ärzte schoben die Ursache der Erkrankung auf meine seelischen Probleme. Doch sie sprachen mit mir nicht darüber, sondern gaben mir Beruhigungsmittel und sagten:“kein Wunder, bei den Eltern“. Ich fühlte mich allein gelassen mit meinen Problemen und den unerträglichen Kopfschmerzen.Meine Ärztin hat nicht festgestellt, dass ich an einer Erkrankung der. Nieren litt. Sie hat den Urin nicht untersucht. Sie hat sich nicht für meine Probleme interssiert. Ich habe ein Drittel des Schul-Unterrichtes versäumt. Weil ich sehr interessiert am Unterricht teilnahm, wurde ich gemobbt von meinen Mitschülerinnen, sie überfielen mich im Schwimmbad und tauchten mich immer wieder unter, ich wurde bewusstlos und wäre am liebsten gestorben. Danach litt ich an einer Anorexie. Ich fühlte mich nicht mehr wohl in der Schule. Aber ich habe durchgehalten bis zum Abitur und das Versäumte immer nachgeholt. Ich konnte in kurzer Zeit ein ganzes Buch auswendig lernen.

Ausbildung bis zur Fachärztin

Studium der Medizin gegen den Willen meiner Eltern

Meine Eltern wollten, dass ich Volksschullehrerin würde. Aber ich wollte unbedingt Ärztin werden und meine Patienten besser behandeln. Ich wollte mit Kindern über ihre Probleme sprechen, die richtigen Diagnosen bei meinen Patienten stellen, sie ausführlich beraten, sie als ganzen Menschen ernst nehmen.Gegen den Willen meiner Eltern habe ich in Bonn angefangen zu studieren. Ich habe das Studium durchgehalten trotz immer wieder auftretender Schübe meiner unerklärlichen Erkrankung. Danach habe ich meine Facharztausbildung in verschiedenen internistischen Kliniken und in der Rheumaklnik in Aachenn Kliniken durchgeführt. Das war hart, aber die Arbeit hat mir viel Freude gemacht.

Arbeit in eigener rheumatologischen Praxis in Köln

ich habe zehn Jahre lang in meiner rheumatologischen Praxis in Köln gearbeitet. Ich hatte mein Ziel erreicht, ich konnte meinen Patienten die negativen Erfahrungen ersparen, die ich gemacht hatte. Ich habe oft sehr schwer zu stellende Diagnosen gestellt, Patienten mit akuten Erkrankungen sofort untersucht und sehr vielen Patienten mit schweren Krankheitsverläufen geholfen. Doch immer wieder traten bei mir unerträgliche Kopfschmerzen auf.

Ende der ärztlichen Tätigkeit

Im Jahr 2001 nahmen meine Symptome stark zu. Ich bekam bleibende Lähmungen in den Beinen, eine Gesichtslähmung, großen Geschwüre im Mund , Hauterscheinungen. Nun war endlich die Diagnose klar: Behcetsyndrom. Ich stellte am Ende selbst die Diagnose, sie wurde dann von den Rheumatologen in der Universitätsklinik in Köln bestätigt ,es wurde  eine monatelange Infusionstherapie mit Endoxan, , einem Krebsmittel durchgeführt. Erst nach neun Monaten konnte ich die Klinik wieder verlassen . Ich musste meine Praxis aufgeben..

Dreijährige Ausbildung zur Sachautorin

Ich habe online eine Ausbildung zur Sachautorin an der Hamburger Schreibakademie durchgeführt. Meine letzte Aufgabe bestand darin, ein Mutmachbuch zu schreiben. Ich habe dieses Buch beendet, als ich monatelang in der Univeritätsklnik in Köln lag:“Briefe an mutige Frauen, „ein Buch über sehr resiliente Frauen. missglückte Bandscheibenoperationen, die zu einer Instabilität der Lendenwirbelsäule führten durch schwere auf – und absteigende Infektionen führten: Im November 2012 wurde die erste Bandscheibenoperation durchgeführt, seitdem kann ich nicht mehr laufen. Es kam zu einer Infektion ,danach mussten zwei Operationen der Halswirbelsäule durchgeführt werden, weil es zu einer aufsteigenden Infektion mit einem Querschnittsyndrom gekommen war.Ich bin sehr  dick geworden und habe eine schwere Osteoporose mit Wirbelbrüchen bekommen. weil ich sehr hohe Kortisondosen einnehmen muss, damit ich nicht bettlägrig werde.Doch für meine Lebensqualität nehme ich das in Kauf. Ich habe eine begleitende Gefässentzündung mit Beteiligung innerer Organen, des peripheren Nervensystems und des Gehirns.Das ist eine komplizierte Diagnose, selbst als Rheumatologin kannte ich das zunächst selbst nicht.

Was zu meiner Lebensfreude beiträgt:

Ich tue das, was ich noch kann und auch tun möchte. Ich versuche, achtsam zu sein, meine Grenzen zu akzeptieren.

Ich nehme die Hilfe an, die ich bekommen kann. Ich schreibe, ich lese viel und lerne an jedem Tag etwas Neues dazu.

Ich genieße das Zusammenleben mit meinem Ehepartner, wir haben viele gemeinsame Interessen, schauen uns gern Dokumentationen an , wir haben Freude an unseren drei sehr spät geborenen Enkeln und an dem Kontakt zu unseren erwachsenen Kindern, zu unseren sehr netten Nachbarn und Freunden.

Eine besondere Freude macht uns unser Bordercollie Max, der ein sehr liebenswürdiger Hund ist. Er ist seit einem Jahr querschnittsgelähmt. Wir machen Spaziergänge mit ihm durch unsere wunderschöne Umgebung. Ich fühle mich frei mit meinem Elektromobil.

.Und wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her „

dieser Spruch ist oftmals wahr geworden, zum Beispiel, wen ich vierzehn Tage lang unerträgliche Kopfschmerzen hatte.

„Das Glas ist halbvoll und  nicht halb leer.„

 und es hilft, immer wieder dankbar für das Erfreuliche,

das immer wieder passiert.ganz bewusst zu empfinden.

auch dieser Satz hat mir so manches Mal Mut gemacht

 und das  Meditieren mit der Übung „Selbstmitgefühl“ zu empfinden und „Selbstliebe „und zu meinen Mitmenschen.

Und es ist sehr schön, dass Beziehungen auch in meinem Alter noch wachsen können und neue entstehen .Ich hoffe sehr, dass auch wir uns begegnen können über das, was ich in meinem Blog schreibe. Ich muss noch viel mehr lernen, achtsamer zu werden. Es tut mir nicht mehr gut, unbedingt etwas zu erkämpfen, wenn ich dabei über meine Grenzen gehe.